07. März 2011   Meinung

Die Revolution in Ägypten

 

Am 25. Januar 2011 riefen Demokratinnen und Demokraten in Ägypten das Volk auf zu demonstrieren. Sie sollten für Demokratie und soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen und den erst kurz vorher errungenen Erfolg der tunesischen Bevölkerung fortsetzen.

Dem Aufruf folgten Hunderttausende allein in Cairo. Die jungen Demokratinnen und Demokraten der „Bewegung 6. April“, aus dem Umfeld von Wael Ghoneim und den anderen „kleinen“ Basisgruppen, dürften vom Erfolg ihres Aufrufes selbst überrascht gewesen sein. Es folgten nun jeden Tag Demonstrationen, die TeilnehmerInnenzahl stieg stets.

Mehrfach eskalierten die Demonstrationen, doch die Demokratiebewegung bewegte sich immer weiter. Am 11.02.2011 trat der ungeliebte Präsident zurück, ein vorläufiger Höhepunkt und seit dem gibt es in deutschen Medien kaum noch Berichte. Die Ereignisse in anderen Staaten der Region, vor allem in Libyen, beherrschen die Schlagzeilen, zwischendurch ergänzt mit einer Panik vor der Flüchtlingswelle, Panik vor den Benzinpreisen und der unsäglichen Schmierenkomödie um eine Doktorarbeit.

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